Der Teufel Mensch, die Fleischbatzengebärmaschinen und ihre Kinder

Die modernen Menschen von heute sind abgeschnitten von ganz vielem: von dem, was sie essen, von dem, was sie bewirken, viele von sich selbst. Vermutlich wissen sie deshalb nicht, was sie da tun.

Die Tiere, die früher gegessen wurden, hatten wenigstens kurze Zeit davor noch ein bisschen von etwas, das sich wie Leben angefühlt haben muss. Heute haben sie gar nichts mehr. Nichts als Leid. Sie müssen produzieren oder sie werden produziert.

Nutztierfrauen werden heute nicht mehr von männlichen Artgenossen geschwängert, sondern von Menschen besamt. Vermutlich hat schon jede und jeder einmal diese Bilder im TV gesehen. Beängstigend. Traurig. Abartig, dieser Mensch.

Schweinekinder werden heute nicht einfach so im Stall geboren. Heute kommen sie aus der Tierfabrik. Gnadenlos produziert in Ferkelzuchtbetrieben, in denen ihre Mütter in Kastenständen fixiert, gefoltert und missbraucht werden, damit es genügend Fleischbatzennachwuchs gibt. Wenn die Ferkel groß genug sind, also nach kürzester Zeit, werden sie auf die Mastanlagen des Landes verteilt. Dort werden sie dann so richtig fett gefüttert und es wird, wiederum in kürzester Zeit, das aus ihnen gemacht, von dem die Menschen nicht wissen, was sie da essen: die von verzweifelten Fleischbatzengebärmaschinen zum Leben, das keines ist, verdammten Kinder.

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Hier werden die Tiere behandelt. Ohne Medikamente würden die Ferkel die Tage in den Ställen nicht überleben.

 

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