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WIDERSTAND ALS PFLICHT

Wenn man mutig ist und die Öffentlichkeit darüber informieren möchte, dass an einem unvorstellbar grauenhaften Ort hunderte Tiere verrecken, dann kann es ganz leicht passieren, dass man von denjenigen, die damit ihr Geld verdienen, verklagt wird. Weil diese Menschen verständlicherweise wenig erfreut darüber sind, dass ihr Unternehmen mit solchen traurigen Tatsachen in Verbindung gebracht wird. Ihnen bleibt dann offensichtlich nur mehr, zu behaupten, die Tierschützer hätten etwas kaputt gemacht, um an die schrecklichen Fotos zu kommen.

Schon öfter wurde sogar behauptet, Tierschützer hätten Tiere in Gefahr gebracht, um an spektakuläre Fotos zu kommen. Tierschützer werden sogar wegen Tierquälerei angeklagt.

 

In einem Bericht vom 9. August meinte Franz Reinisch von Styria Pig zur Kronen Zeitung: „Ich kann nachvollziehen, wenn die Bilder schockieren. Dann dürfte man aber kein Fleisch essen. Dann wäre alles anders…“

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…sagt jemand, der mit Mutterschweinen, die lebenslänglich als Gebärmaschinen missbraucht werden und ihren in eine für sie unvorstellbar traurige  Welt geworfenen Ferkeln „gutes Geld“ macht.

Wer trägt jetzt die Verantwortung für dieses Tierleid, das tatsächlich unvorstellbar wäre, gäbe es nicht die Fotos von mutigen TierschützerInnen, die diese traurigen Tatsachen immer wieder an die Öffentlichkeit bringen? Die Menschen müssen sich die Fotos anschauen und endlich Verantwortung übernehmen. Es gibt kein sauberes Fleisch, wofür ein Tier gerne gestorben ist. Schon gar nicht mit den erbärmlichen Praktiken der modernen Tiernutzungsindustrie.

Die Menschen müssen sich die Fotos anschauen!

Die Verursacher des Leids müssen sich dafür verantworten!

Und die TierschützerInnen müssen das Recht darauf haben, die Fakten an die Öffentlichkeit zu bringen, weil die KonsumentInnen ein Recht darauf haben, zu wissen, wie grauenhaft das Grauen tatsächlich ist!

 

Gericht Leibnitz Steiermark Tierrechte vegan

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Claudia Maria View All →

Ich war immer schon anders. Ich wollte immer freier sein und mutiger, war mir selbst aber nie gut genug. Schon als Kind war ich die wildeste und empfindsamste. Das Erwachsenwerden hat mich dann schockiert und leiser gemacht. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Auf meinem Weg habe ich dann viele Antworten gefunden und die für mich Wichtigsten habe ich mir immer selbst erarbeitet. Vorgekautes und wissenschaftlich Belegtes hat für mich nie dieselbe Bedeutung wie das, was ich selber spüren kann. Vegan zu leben ist für mich die einzige ehrliche Möglichkeit im Bemühen um eine bessere Welt.

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