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VEGAN IST DIE GESÜNDESTE FORM DER ERNÄHRUNG

Wenn sich jemand „ganz normal“ ernährt bzw. ausgewogen, wie man diese Art der modernen Nahrungsmittelauswahl heute nennt, dann ist wohl auch Krankheit ganz normal. Die „Normalesser“ haben sozusagen die Lizenz zum Kranksein. Ganz anders bei vegan lebenden Menschen, deren Ernährungsstil sofort mit dem Auftreten von gefährlichen Mangelerscheinungen in Zusammenhang gebracht wird. Krankheiten sind für alle, die sich der Norm entsprechend von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln, stark belasteten Produkten aus der konventionellen Landwirtschaft und mit Gentechnik, Leid und Verzweiflung gemästeten Tieren versorgen, also „drin“ (das ist noch logisch), während Veganer und Veganerinnen selbst Schuld sind, WEIL sie krank werden, eben WEIL es sich um eine mangelhafte Ernährung handelt (was unlogisch und unrichtig ist).

Und so sind Mütter in allergrößter Sorge, wenn ihre Töchter plötzlich kein Fleisch mehr essen, oder, noch schlimmer, nicht einmal mehr Tiermuttermilch trinken wollen, und jeder, der sich vegan ernähren möchte, muss sowieso ein Vielfaches an Aufwand und Zeit für die Befriedigung seines leiblichen Wohls aufbringen, wenn ihn dieses nicht schon von vornherein krank machen soll. Krank ist normal und vegan ist krank. So die vorherrschende Meinung.

Diejenigen, die ihr Geld weder mit Tierleid noch mit Menschenkrankheiten verdienen und zur seltenen Spezies des empathischen Homo sapiens sapiens gehören, sind da aber anderer Meinung und finden:

WEIL TIERMILCH DEM MENSCHEN SCHADET

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Das hoch verarbeitete Industrieprodukt Milch ist heute viel mehr ein stiller Krankmacher, als dass die wenigen gesunden Inhaltsstoffe – die man aus anderen Quellen in ungleich gesünderer Form aufnehmen kann – von besonderem Vorteil wären. Ganz im Gegenteil. Der Mensch ist die einzige Spezies, die noch im Erwachsenenalter Milch trinkt und die einzige Spezies überhaupt, die die Babynahrung einer anderen Spezies für sich nutzt. Milch enthält tatsächlich wertvolle Wachstumshormone, aber nur für Kälber, weil diese besonders schnell wachsen sollen. Beim erwachsenen Menschen können aber höchstens noch Krebszellen wachsen und tatsächlich belegen mehrere Studien, dass Milch das Risiko vor allem für Brust- und Prostatakrebs erhöht. Neben den Wachstumshormonen enthält Kuhmilch auch wertvolle Antikörper zur Vorbeugung von Kuhkrankheiten – ein besonders wertvoller Bonus für erwachsene Menschen.

DU BIST WAS DU ISST, ARME SAU

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Wer kann glauben, dass die Produkte von durch Fehlernährung und Bewegungseinschränkung körperlich kranken und durch die erbärmlichen Haltungsbedingungen zusätzlich psychisch schwer gestörten ausgebeuteten Lebewesen gesund sein können? Sich um ihre Freiheit, ihre Würde und schließlich um ihr Leben gebrachte Tiere einzuverleiben, kann einfach nicht gut sein. Wenn man sich die Aussage des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804-1872) „Der Mensch ist, was er isst“ auf der Zunge zergehen lässt, dann drängt sich der oben beschriebene Vergleich auf.

Alle im Fleisch enthaltenen Stoffe können – in weitaus gesünderer Form – auch über eine pflanzliche Ernährung aufgenommen werden, alle, mit Ausnahme von Vitamin B12, das aber hauptsächlich deshalb in Produkten von Tieren zu finden ist, weil es auch den Tieren als Nahrungsergänzung zu gefüttert wird. Im Interesse der Fleischlobby sollen die Menschen dazu erzogen werden, tierische Produkte zu konsumieren. Und im Interesse der Pharmaindustrie wird dieser Wahnsinn von der Schulmedizin unterstützt. In kurzen Abständen tauchen in den Medien immer wieder Expertenmeinungen auf, die Negativmeldungen im Zusammenhang mit veganer Ernährung verkünden. Da das Thema gesunde Ernährung und Gesundheitsvorsorge aber ohnehin nicht das große Thema in der Schulmedizin ist, kann man sich über die ganzheitliche Sichtweise der Naturheilkunde viel besser informieren. Und glücklicherweise werden die pro-veganen Ärztinnen und Ärzte immer mehr.

VEGAN UND UNGESUND

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Eine vegane Ernährung ist aber natürlich nicht in jedem Fall gesund. Wenn man in erster Linie Fleischersatz, Weißmehlprodukte, Dosengemüse und Zuckerzeugs auf seinem Speiseplan stehen hat, dann ist diese Art sich zu ernähren zwar immer noch gut für die Tiere, aber für den Menschen ist sie es mit Sicherheit nicht.

Und wenn es sich um Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft handelt, dann ist dieses meist sehr stark mit Chemie belastet. Mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Produkte enthalten zudem viel weniger der wertvollen Antioxidantien. Diese Stoffe schützen die Pflanzen – und den Menschen, der sie isst, ebenso.

Entscheidet man sich also für eine vegane Ernährung auf der Basis von Bioprodukten und viel Rohkost, dann ist das die beste Entscheidung für die Gesundheit, für die Umwelt und für die Tiere.

DIE „AUSGEWOGENE“ ERNÄHRUNG

Die viel gepriesene „ausgewogene“ Ernährung beinhaltet:

  1. viel zu viele industriell verarbeitete Nahrungsmittel
  2. Produkte aus konventioneller Landwirtschaft, die aufgrund der hohen Belastung mit Chemie von nachteiliger Wirkung auf unsere Gesundheit sind, weil sie das Darmmilieu dahingehend negativ beeinflussen, dass die Zahl der gesundheitsfördernden Darmbakterien immer weiter abnimmt. (Wenn man weiß, dass sich 80% unseres Immunsystems im Darm befinden, dann kann man nachvollziehen, was das heißt).

EINE GESUNDE ERNÄHRUNG BEINHALTET

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  1. unbehandelte Lebensmittel aus der Natur, die uns die für eine gesunde Verdauung so wertvollen Nahrungsenzyme und alle für unsere Gesundheit notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien liefern
  2. Bio-Produkte, die unsere Gesundheit fördern und besser für die Umwelt sind
  3. viel Obst und noch mehr Gemüse, so viel als möglich davon roh, allerdings sollte man eine an Kochkost gewöhnte Verdauung langsam auf mehr Rohkost umstellen
  4. Samen und Nüsse, über Nacht in Wasser eingeweicht
  5. selbst gekeimte Sprossen etwa von Mungobohnen, Linsen etc., besonders empfehlenswert sind Brokkolisprossen
  6. gekeimte Sonnenblumen- und Kürbiskerne
  7. viel Chlorophyll, weil der grüne Pflanzenfarbstoff fast identisch aufgebaut ist wie der menschliche Blutfarbstoff Hämoglobin, mit dem einzigen Unterschied, dass das Zentralatom beim Chlorophyll aus Magnesium und beim Hämoglobin aus Eisen besteht. Frische Kräuter, besonders Wildkräuter oder auch die Blätter unserer Gemüsepflanzen wie etwa das Blattgrün von Karotten, Rohnen oder Sellerie und Weizen- oder Gerstengras liefern wertvolles Chlorophyll. Das Blattgrün enthält dazu noch viel mehr Vitalstoffe als das Gemüse selbst
  8. Gewürze mit ihrer heilsamen Wirkung auf die Verdauung runden eine gesunde Ernährung ab

ABER WAS IST MIT DEM B12?

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Vitamin B 12 wird von Mikroorganismen produziert und kommt hauptsächlich im Darm von Tieren vor. Über ungewaschenes Obst oder Gemüse würde man ebenfalls an B12 kommen. Würden wir Grünzeug, Beeren und Früchte direkt aus der Natur essen, dann würden wir auch die B12-bildenden Bakterien an ihrer Oberfläche aufnehmen. Diese Art der B12-Versorgung ist aber aufgrund der vielen Umweltschadstoffe wohl keine so gute Idee. Einige Studien belegen aber, dass vegan lebende Menschen B12 besser nutzen können.

WAS IST MIT DEN WERTVOLLEN PROTEINEN?

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Die ursprüngliche Quelle eines jeden Proteins ist die Pflanze. In pflanzlicher Kost sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten – auch alle Pflanzen essenden Tiere bauen schließlich ihre Proteine daraus auf. Im Jahr 1914 haben amerikanische Forscher bewiesen, dass mit tierischem Eiweiß gefütterte Ratten schneller wachsen als rein pflanzlich ernährte. Die bis heute gültige Schlussfolgerung ist: tierische Proteine sind hochwertiger – obwohl man mittlerweile weiß, dass langsames Wachstum eindeutig gesünder ist als zu schnelles.

Fehlen zur Proteinverdauung und zum Proteinaufbau nötige Begleitstoffe, dann kann es trotz reichlichen Proteinverzehrs zu einem Proteinmangel kommen. Ein in diesem Zusammenhang sehr problematischer Stoff ist das Vitamin B6, weil dieses Vitamin durch Erhitzen zerstört wird. Werden zu wenige rohe pflanzliche Lebensmittel verzehrt, dann nützen die gesamten – weil in den allermeisten Fällen erhitzt aufgenommenen tierischen Proteine – nicht viel.

Der moderne Mensch leidet heute aber ohnehin eher an einer Proteinmast. Mängel sind in erster Linie die Folge eines ungesunden Darms d.h. einer defekten Darmschleimhaut, die aufgrund langjähriger ungesunder Ernährung nur eingeschränkt in der Lage ist, die Nährstoffe aufzunehmen. Und tierische Produkte belasten unsere Verdauung ganz enorm. Tierische Proteine bestehen aus langen Aminosäureketten, die sehr viel Verdauungsenergie benötigen und die Verdauung und den gesamten Organismus stark belasten. Aus diesem Grund benötigen Fleisch fressende Tiere auch so viel Schlaf.

GESUNDE FETTE

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Omega-3-Fettsäuren sind ganz besonders hitzeempfindlich. Ein Großteil dieser in Fisch enthaltenen Fettsäuren wird folglich durch das Erhitzen zerstört. Und die früher im Fleisch von Weidetieren enthaltenen Omega-3-Fettsäuren waren das Ergebnis der natürlichen Ernährung dieser Tiere, die die Fettsäuren aus gesunden Kräutern aufnahmen.

EISEN

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Spinat enthält in Wirklichkeit zwischen 3,5 und 4,1 Milligramm Eisen. Fleisch hingegen, die angeblich großartigste Eisenquelle, liefert lediglich 1 bis 2,5 Milligramm pro 100 Gramm. Innereien würden viel mehr Eisen enthalten, Nieren, Herz, Leber oder Hirn werden heute in unseren Breiten aber kaum mehr gegessen. Das ist auch gut so, wenn man sich vorstellt, wie viele schädliche Stoffe etwa die Entgiftungsorgane Leber und Nieren der armen Nutztiere enthalten!

THEMA MILCH UND OSTEOPOROSE

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Milch hat eine äußerst ungünstige Calcium-Magnesium-Bilanz. Ein für die Knochen gesundes Lebensmittel sollte zwar Calcium aber daneben unbedingt auch Magnesium, und zwar im Verhältnis von 2:1 enthalten. Mit Kuhmilch kommt man auf viel zu viel Calcium (Kuhmilch 10:1 und etwa Emmentaler sogar 30:1), das eine katabole, also Knochen abbauende Wirkung hat. Zu viel Calcium fördert die Ausscheidung von Magnesium und ein Magnesiummangel verhindert, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird. Auf die richtige Mischung der notwendigen für die Knochengesundheit wichtigen Mikronährstoffe kommt es an, und Kuhmilch und die Produkte daraus sind in dieser Beziehung alles andere als optimal. Die meisten Osteoporose-Erkrankungen gibt es deshalb in den Ländern, in denen viel Milch getrunken wird. Das hoch verarbeitete Nahrungsmittel Milch ist also das genaue Gegenteil des gesunden Nahrungsmittels, als das es von der Milchindustrie propagiert wird.

 

Ernährung Gesundheit

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Claudia Maria View All →

Ich wollte immer freier sein und mutiger, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. Vegan zu leben ist eine davon und - davon bin ich felsenfest überzeugt - auch die einzige ehrliche Möglichkeit im Bemühen um eine bessere Welt.

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