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URTEIL BESTÄTIGT: JÄGER WEGEN TIERQUÄLEREI SCHULDIG GESPROCHEN


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Jamie hätte niemals gejagt. Der Jäger hat ihn aus nächster Nähe erschossen.

In der heutigen Verhandlung am Oberlandesgericht Graz wurde das am 4. April vom Landesgericht für Strafsachen gefällte Urteil bestätigt. Der Angeklagte Helmut Pilz wurde für alle drei Vergehen schuldig gesprochen, wegen §222 StGB, Tierquälerei, sowie zwei Mal für Sachbeschädigung – für das Töten der beiden Familienhunde Jamie und Senta.

Schon allein der Örtlichkeit wegen sei die Tat nicht zu rechtfertigen gewesen. Auf oder in unmittelbarer Nähe einer Straße, in bewohntem Gebiet, darf nicht geschossen werden. Und selbst wenn die Hunde vorher gewildert hätten, wäre es noch immer nicht gerechtfertigt gewesen, sie zu erschießen. Nicht einmal, wenn sie gerade beim Jagen des (vom Angeklagten wohl aus dem Hut gezauberten) Hasen gewesen wären. Denn dann hätte aufgrund der Örtlichkeit trotzdem nicht geschossen werden dürfen.

Helmut Pilz wurde zu 300 Tagsätzen a 4,- Euro oder eine 5-monatige Freiheitsstrafe verurteilt und er muss den ehemaligen Haltern für ihre Hunde jeweils €200,- bezahlen. Auch die Kosten der Berufungsverhandlung gehen zu Lasten des Jägers.

Herr Holzer, der ehemalige Halter von Jamie, war anwesend, und er hatte Fotos seines Hundes dabei, die ihn friedlich neben dem Familienhasen Lena liegend zeigen. Die beiden Tiere sind Freunde gewesen.

Die Stimmung im Gerichtssaal und das Urteil waren ganz im Sinn des Tierschutzes. Hunde dürfen nicht einfach so abgeknallt werden. „Olles net logisch“, faucht Helmut Pilz beim Hinausgehen. Er ist sehr betroffen, aber verstanden hat er nichts.

Österreich Bezirk Weiz Gschmaier Jagd NATIONAL Steiermark

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Ich war immer schon anders. Ich wollte immer freier sein und mutiger, war mir selbst aber nie gut genug. Schon als Kind war ich die wildeste und empfindsamste. Das Erwachsenwerden hat mich dann schockiert und leiser gemacht. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Auf meinem Weg habe ich dann viele Antworten gefunden und die für mich Wichtigsten habe ich mir immer selbst erarbeitet. Vorgekautes und wissenschaftlich Belegtes hat für mich nie dieselbe Bedeutung wie das, was ich selber spüren kann. Vegan zu leben ist für mich die einzige ehrliche Möglichkeit im Bemühen um eine bessere Welt.

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